Kein Platz für Gewalt (1)

15/10/2019

Beim TuS ist kein Platz für Gewalt - weder auf dem Platz, daneben oder vor den Sportanlagen. Beleidigungen, Bedrohungen und Gewalt stehen im krassen Gegensatz zu den Werten, die in unserem Verein gelebt werden. Eine Selbstverständlichkeit? Offensichtlich nicht, das müssen wir heute einräumen.

 

Am Samstag kam es im Auswärtsspiel unserer A-Jugend zu Gewaltvorfällen im Kabinengang und vor der Sportanlage gegenüber dem Schiedsrichter. Wir bedauern das zutiefst und haben uns bereits im Namen des Vereins bei dem jungen Unparteiischen entschuldigt.

 

Beim TuS ist kein Platz für Gewalt. Deshalb werden wir alles tun, um die Ermittlung der gleichermaßen jungen Beteiligten zu ermöglichen. Wir werden von unserer Seite konsequente Maßnahmen ergreifen, um sowohl die gravierende Grenzüberschreitung zu ahnden als auch in Zukunft Ähnliches zu vermeiden. Wir tolerieren solch ein Verhalten in keiner Weise!

 

Bis zur Klärung der Vorfälle werden wir die Mannschaft aus dem Spielbetrieb nehmen. Das ist keine Kollektivstrafe, sondern Schutz der Nichtbeteiligten, die auf unsere Solidarität zählen können. Wir stehen im Kontakt mit den entsprechenden Stellen der Schiedsrichter, des Kreises, espo und SBE.

 

Damit ist das Wichtigste gesagt.

 

Kein Platz für Gewalt - eine Phrase? Ohne die getroffenen Aussagen oben zu relativieren, möchten wir darauf hinweisen, dass wir uns beim TuS dem Thema Gewaltprävention seit längerem widmen. So haben wir im Zusammenhang mit den Gewaltvorkommnissen in Essen vor einiger Zeit ein Zeichen unserer damaligen A-Jugend- und Senioren-Mannschaftskapitäne gesetzt, das bis heute als Erinnerung auf unserer Anlage prominent aushängt. Offensichtlich erreichen wir damit leider nicht jeden.

 

Darüber hinaus haben wir auf der Basis unserer Satzung ein Leitbild zu unseren Werten und Verhaltensregeln definiert, auf dessen Grundlage wir handeln. Wir geben unseren Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv im Verein einzubringen, vom Trainer-Assistent bis zum Fotografen am Spielfeldrand. Zwei Spieler aus dem Kreis der entsprechenden Mannschaft haben z.B. gerade ihre Schiedsrichterausbildung abgeschlossen!

 

Bei alldem lässt uns das aktuelle Ereignis sehr nachdenklich werden. Gleichwohl werden wir nicht in Aktionismus verfallen, um Forderungen nach einfachen Lösungen zu entsprechen. Aus unserer Sicht hilft nur konstante Arbeit, ohne den Fokus zu verlieren: einen geeigneten Rahmen für die sportliche Entfaltung und die Vermittlung von gemeinsamen Werten zu schaffen. Heute stehen wir vor einem Rückschlag. Wir möchten den jungen Schiedsrichter ermuntern - aber auch alle Beteiligten des Vereins -, sich nicht von diesem Fokus abbringen zu lassen!

 

Vorstand DJK TuS Essen-Holsterhausen 1921 e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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