Erste müht sich zu einem 2:1 Heimsieg

Um das Positive vorweg zu nehmen: Auch nach dem vierten Spieltag ist der TuS in der Kreisliga A weiterhin ungeschlagen und Bestandteil der Spitzengruppe der Liga. Das Spiel gegen die Zweitvertretung des SV Burgaltendorf entsprach jedoch bei weitem nicht den Erwartungen von Trainer Mark Dost und auch nicht dem eigenen Selbstverständnis der Mannschaft. Bereits die 2:0 Halbzeitführung muss als glücklich bezeichnet werden. Mehr Zug zum Tor und die klareren Chancen standen bei der Gastmannschaft zu buche. Mehrfach kamen die Burgaltendorfer unmittelbar vor dem TuS-Tor zum Abschluss, agierten jedoch zu unpräzise oder scheiterten am hellwachen Gabriel Henjel im Tor, der heute sowohl auf der Linie, als auch in der Strafraumbeherrschung starke Aktionen zeigte.

Das 1:0 durch Dominik Tautz fiel nach einem direkten Freistoß in der 17. Minute. Das schmeichelhafte 2:0 in der 39. Minute war das Resultat einer der wenigen konstruktiv vorgetragenen Angriffe. Christopher Kräling vollendete aus 16 Metern mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck.

Unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte Geoffrey Reich sogar das 3:0 auf dem Fuß, doch aus dieser Chance ergab sich eine Kontergelegenheit für die Gäste, die verdient auf 2:1 verkürzten. Von nun an verlor der TuS zunehmend den Faden gegen eine Burgaltendorfer Mannschaft, die sich für jede Abwehraktion und jeden gelungenen Spielzug anfeuerte und mächtig auf den Ausgleich drückte. Den Gästen war anzumerken, dass sie alles in die Waagschale warfen, um den Negativlauf der ersten Spieltage zu beenden. In den gelben Reihen häuften sich hingegen die falschen Entscheidungen, Fehlpässe und unnötigen Foulspiele in der eigenen Hälfte, die Burgaltendorf immer wieder zu Freistößen und damit zu gefährlichen Flanken aus dem Halbfeld brachten.

Kämpferisch hielt der TuS bis zum Abpfiff dagegen und brachte die knappe Führung über die Zeit aber spielerisch blieb es bis zum Ende bei Magerkost. Der Ausgeich lag spürbar mehr in der Luft, als ein erlösender Treffer zum 3:1.

Trainer Mark Dost wusste den Sieg dementsprechend einzuordnen und gratulierte den noch immer punktlosen Gästen ausdrücklich zu der heute an der Pelmanstraße gezeigten Leistung. "Ein 2:2 wäre das durchauch gerechtere Ergebnis gewesen" so Dosti nach dem Spiel. "Schön war es nicht aber die drei Punkte nehmen wir natürlich trotzdem gerne mit. Ansonsten heißt es Mund abwischen und weiter geht's".

Am nächsten Sonntag (26.09.2021) steht um 11:00 Uhr erneut ein Heimspiel an. Gast an der Pelmanstraße wird dann Tabellennachbar Teutonia Überruhr sein.



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