TuS I siegt mit Licht und Schatten

Viel vorgenommen hatte sich die Mannschaft von Trainer Mark Dost, um im Heimspiel gegen TC Freisenbruch frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Der Kunstrasen noch nass, das Klima für ein Fußballspiel ideal und mit den Freisenbruchern war eine Mannschaft zu Gast, die zu schlagen sein sollte und die obendrein personell offenkundig auch nicht in Vollbesetzung angereist war.


Von Beginn an drückte der TuS aufs Tempo. Bereits nach drei Zeigerumdrehungen standen mehrere Hochkaräter auf der Habenseite der Gelbschwarzen und die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Doch das Spiel beruhigte sich und es dauerte bis zu 19. Minute, als Alex Papachristos nach einem feinen Diagonalball auf der rechten Seite "durch" war und die immer noch verdiente Führung erzielte. Der Knoten schien geplatzt, denn nur vier Minuten später gelang Sturmtank Geoffrey Reich das 2:0, das bis zum Pausenpfiff bestand hatte. Aus Holsterhauser Sicht gab es bis hierher nur zu bemängeln, dass die Führung nicht ausgebaut worden war. Zwei Minuten nach Wiederbeginn war es erneut der "Man of the Match" Geoffrey Reich, der zwei Abwehrspieler abschüttelte und frei vor dem Freisenbrucher Keeper überlegt zum 3:0 einschob.


Freisenbruch verkürzte wenige Minuten später durch einen von Keeper Max Klink verursachten Strafstoß auf 1:3 aber erneut war es Geoffrey Reich, der mit seinem driten Treffer den TuS jubeln ließ und den alten Drei-Tore-Abstand wiederherstellte. Einzig bei Coach "Dosti" fiel der Jubel aus, denn der hatte längst erkannt, dass seine Mannschaft trotz der 4:1 Führung noch nicht durch war. Zu viele klare Chancen hatten seine Jungs liegen lassen und sie ließen im Laufe der zweiten Halbzeit auch spielerisch immer mehr nach. Begünstigt durch individuelle Fehler des TuS kamen die Freisenbrucher zu Chancen und bis kurz vor Schluss sogar noch einmal auf 4:3 heran. Es fehlte nicht viel und der TuS hätte eine Partie aus der Hand gegeben, die eigentlich längst hätte entschieden sein müssen. Entsprechend verhalten fiel der Jubel beim TuS aus, als der Schiedsrichter die Partie beendete und die drei Punkte an der Pelmanstraße blieben. Nächste Woche beim FC Kray heißt es, auf die heute in Teilen der ersten Halbzeit gezeigte Leistung aufzubauen und die heute in den letzten 30 Minuten gezeigte Leistung als Beispiel zu nehmen, wie man es eben NICHT machen sollte.











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